Vitamin B5, auch bekannt als Pantothensäure, wurde erstmals 1939 aus Reiskleie isoliert. Da es sowohl in pflanzlichen als auch tierischen Quellen vorkommt, leitet sich sein Name vom griechischen Wort "Panthos" ab, was "überall" bedeutet.
Aufgaben von Vitamin B5
- Unterstützt normales Wachstum und Entwicklung.
- Hilft bei der Synthese vieler Körperstoffe.
- Unterstützt die Funktion der Nebennieren (wie Cortison).
- Verleiht dem Blut seine Farbpigmente.
- Ist für den Energiestoffwechsel notwendig.
- Spielt im Körper eine Rolle als Coenzym A.
- Ist für die Produktion roter Blutkörperchen notwendig.
- Hilft bei der Umwandlung von Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten in Energie.
- Vitamin B5 hat eine Funktion bei der Antikörperbildung.
Vorteile von Vitamin B5
- Hilft im Kampf gegen Stress. Wird auch als Anti-Stress-Vitamin bezeichnet.
- Beschleunigt die Heilung von Wunden und Verbrennungen.
- Schützt die Leber.
- Hat schützende Wirkung auf die Haargesundheit und beugt Hautfalten vor.
- Verhindert vorzeitiges Ergrauen der Haare.
- Ist nützlich gegen Beschwerden im Zusammenhang mit rheumatoider Arthritis.
- Hilft bei der Beseitigung von Verstopfungsproblemen.
- Ist vorteilhaft bei Akneproblemen.
Bei Mangel
Ein Vitamin-B5-Mangel tritt bei gesunder Ernährung nicht auf. Ein Mangel kann bei der Verwendung von Essig, Antibabypillen, Rauchen und Alkoholkonsum auftreten. Vitamin B5 geht beim Kochen und bei der Raffination von Lebensmitteln verloren. Vitamin B5 ist ein wasserlösliches Vitamin, das im Körper nicht gespeichert wird. Vitamin B5 ist nicht beständig gegen Hitze, Laugen und Säuren.
- Nervenschäden
- Atemprobleme
- Hautprobleme
- Stumpfes, glanzloses Haar und Juckreiz auf der Kopfhaut, vorzeitiges Ergrauen
- Leberzirrhose
- Rheumatoide Arthritis
- Magengeschwür
- Allergie
- Angeborene Störungen
- Geistige Erschöpfung
- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen
- Muskelkrämpfe, Krämpfe
Überdosierungen können Durchfall verursachen. Vitamin B5 kann allein oder zusammen mit anderen B-Vitaminen eingenommen werden.
Tagesdosis: Variiert je nach Alter, liegt aber zwischen 10-20 mg.
Natürliche Quellen (pro 100 gr)
- Pilze: 2.1 mg
- Cashewnüsse: 1.2 mg
- Pinienkerne: 1.8 mg
- Avocado: 1.1 mg
- Kichererbsen: 1.3 mg
- Erbsen: 2.1 mg
- Linsen: 1.3 mg
- Chicorée: 1.6 mg
- Wassermelone: 1.6 mg
- Käse: 2 mg (Kuh)
- Zunge, Cheddar: 1.5 mg
- Niere: 3.8 mg
- Hühnerleber: 7 mg
- Hering: 9.3 mg
- Bierhefe: 19 mg
- Naturreis: 1.7 mg
- Fleisch: 1.5 mg
- Bittere Aprikosenkerne: 0.58 mg
Enthalten in rotem Fleisch, Leber, Huhn, Getreide, Hülsenfrüchten, Trockenfrüchten, Haselnüssen, Mandeln, Pistazien, Walnüssen, Obst, Eiern und Milchprodukten.