Kalium, das wichtigste Mineral für ein gesundes Leben, ist nach Kalzium und Phosphor das drittwichtigste Mineral im Körper.

Kalium, das in den Zellen wirkt, reguliert die Muskelkontraktionen und den Herzschlag. Kalium, ein Mineral, das Bluthochdruck vorbeugt, halbiert das Schlaganfallrisiko, indem es den Blutdruck senkt.

Es ist ein wichtiges Mineral für ein gesundes Nervensystem und einen regelmäßigen Herzrhythmus. Zusammen mit Natrium kontrolliert es den Flüssigkeitshaushalt des Körpers. Es ist wichtig für die chemischen Reaktionen innerhalb der Körperzellen und für die Regulierung des Nährstofftransports zwischen den Zellen. Diese Funktionen nehmen mit dem Alter ab.

Zu den kaliumhaltigen Lebensmitteln zählen Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Geflügel, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst. Aprikosen, Avocados, Bananen, Feigen, Süßkartoffeln, Pinienkerne, Datteln, Melonen, Tomaten, Pilze, Pflaumen, rote und grüne Linsen, Rosinen, Trockenfrüchte, Nüsse, Bierhefe, Kürbis, Kartoffeln, Knoblauch und Hülsenfrüchte enthalten hohe Mengen an Kalium.

Nierenerkrankungen, Durchfall, harntreibende oder zur Darmreinigung verwendete Medikamente stören die Kaliumwerte. Auch der Konsum von Zigaretten und Koffein verringert die Kaliumaufnahme. Bei Menschen, die ständig Diät halten, wird ein Mangel beobachtet. Kaliummangel tritt als Folge von übermäßigem Schwitzen auf. Kaliummangel ist ein häufiges Problem bei Sportlern und bei Menschen, die ihren Körper zur Gewichtsabnahme überanstrengen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Amateursportler Kaliumwerte an der unteren Grenze haben. Probleme wie Muskelzuckungen, Muskelkrämpfe und Müdigkeit können auf einen Kaliummangel zurückzuführen sein. Da bei Menschen, die sehr strenge Diäten halten, ein Kaliummangel auftreten kann, haben Untersuchungen auch ein erhöhtes Herzinfarktrisiko aufgezeigt. Kaliumhaltige Lebensmittel sollten roh verzehrt werden; durch das Kochen gehen diese Vitamine größtenteils verloren. Um Kalium aus Samenlebensmitteln vollständig aufnehmen zu können, sollten sie sehr gut gekaut verzehrt werden.

Weitere Probleme, die bei einem Mangel auftreten

  • Innenohrprobleme
  • Muskelkontraktionen und -krämpfe, Muskelschwäche
  • Muskelrisse
  • Unfähigkeit, glatte Muskeln zu entspannen
  • Verminderte Sehnenreflexe
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Blähungen
  • Verstopfung
  • Herzvergrößerung, Herzrhythmusstörungen
  • Langsamer, unregelmäßiger Puls
  • Niedriger Blutzucker
  • Sehr hoher, sehr niedriger Blutdruck
  • Ödeme (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe)
  • Erschöpfung
  • Stimmungsstörungen
  • Depression, Reizbarkeit, Juckreiz, Erbrechen
  • Müdigkeit
  • Bewusstseinsverlust bis hin zum Koma
  • Kurzatmigkeit, bläuliche Verfärbung der Haut und Schleimhäute

Überschuss

  • Herzrhythmusstörungen
  • Tinnitus
  • Halluzinationen, abnormale Empfindungen
  • Nierenschäden
  • Kardiologische Erkrankungen

Kaliumhaltige Lebensmittel

LebensmittelMenge
Banane393 mg
Johannisbeere341 mg
Johannisbeersaftkonzentrat1521 mg
Orange177 mg
Kiwi295 mg
Ananas173 mg
Trauben190 mg
Apfel144 mg
Birne125 mg
Nektarine212 mg
Kirsche210 mg
Pflaume220 mg
Erdbeere145 mg
Himbeere170 mg
Brombeere190 mg
Heidelbeere73 mg
Orangensaft155 mg
Getrocknete Aprikose1370 mg
Getrocknete Pflaume825 mg
Getrockneter Pfirsich1340 mg
Rosinen780 mg
Tahini648 mg
Pistazie1020 mg
Kastanie705 mg
Mohn705 mg
Getrocknete Dattel850 mg
Spinat635 mg
Erbse930 mg
Kartoffel340-600 mg
Tomate242 mg
Tomatenmark3160 mg
Sojabohne1740 mg
Kakao3200 mg
Rindfleisch145 mg
Truthahn300 mg
Gebratenes Huhn260 mg

Hagebuttenkerne enthalten Kalium. Auch Milchprodukte gehören zu den Kaliumquellen.