Die Papaya (Carica papaya L.) ist ein großer, immergrüner Strauch oder kleiner Baum, der in tropischen Regionen wächst. Da ihre Früchte einer Melone ähneln, wird sie auch Melonenbaum genannt. Sie gedeiht in sonnigen, warmen, humusreichen und gut bewässerten Böden. Weibliche und männliche Papayapflanzen sind getrennt; für die Fruchtproduktion werden beide benötigt. Unreife Papayafrüchte werden in einigen Ländern (z.B. in Südamerika) als Gemüse gekocht oder als Salat zubereitet. Papayafrüchte werden auch verwendet, um den erhöhten Energiebedarf in Schul- und intensiven Arbeitsphasen zu decken.
Zusammensetzung der unreifen Frucht
- Hoher Anteil an Enzymderivaten; hauptsächlich Papain sowie Chymopapain A und B
- Monotetrahydrofuran-Derivate: Longicin und Goniothalamicion
- Vitamin B17 (Laetril) – auch als Antikrebs-Vitamin bekannt
- Aminosäuren
Zusammensetzung ihrer Blätter
- Papain und Chymopapain A und B
- Alkaloidderivate (0,1–0,15 % Carpain und Pseudocarpain)
- Das Glykosid Carposit
Reife Frucht
Enthält feste Öle, Phospholipide, Peptide, Saponine, Phytosterine, Kalium, Magnesium, Provitamin A und Vitamin C, Flavone, ätherische Öle, Aminosäuren und Tannine.
Wirkung auf Krebs
Am Ende einer gemeinsamen Studie japanischer und amerikanischer Professoren wurde nachgewiesen, dass die Papayafrucht Krebszellen stoppt. Es wurde gezeigt, dass sie das Wachstum von Gebärmutter-, Brust-, Leber-, Lungen- und Bauchspeicheldrüsenkrebszellen verlangsamt. Es wurde erklärt, dass auch das Papayablatt eine direkte antitumorale Wirkung auf Krebszellen hat und das Immunsystem stärkt. Die Forscher stellten fest, dass das Wachstum von 4 verschiedenen starken Krebszellkulturen 24 Stunden nach der Behandlung mit Papayaextrakt verlangsamt wurde, während gesunde Zellen keinen Schaden erlitten.