Molybdän (Mo) ist Bestandteil von Enzymen mit Flavin wie Xanthinoxidase, Nitratreduktase und Hydrogenase.
Zu beachten bei Diäten
Es aktiviert Enzyme. Es wird gesagt, dass wir die molybdänhaltigen Lebensmittel nicht kennen. Die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung für den Erhalt unserer Gesundheit wird sehr deutlich, wenn wir Lebensmittel mit Kenntnis ihres Inhalts verzehren. Sowohl ein Molybdänmangel als auch ein Überschuss sind schädlich und können viele Krankheiten verursachen. Die Nachteile von Diäten werden ganz offensichtlich, wenn man die Vitamine sehr gut kennt.
Es arbeitet mit Riboflavin (B2) zusammen, damit unser Körper rote Blutkörperchen bilden und Eisen im Hämoglobin speichern kann. Es spielt eine Rolle beim Eisentransport. Es ist Bestandteil vieler Enzyme. Es ist für die Zusammensetzung vieler Enzyme im Körper notwendig. Kofaktor für den Purinabbau und Harnsäure. Notwendig für den Fett-, Eisen- und Kohlenhydratstoffwechsel. Ermöglicht bei Stickstoffbakterien die Bindung von Stickstoff aus der Luft.
Es ist wichtig für die Entwicklung der Pansenbakterien bei Wiederkäuern.
Molybdän wird täglich in ausreichender Menge aufgenommen; ein Mangel ist so gut wie ausgeschlossen. Bei gesunder Ernährung tritt kein Mangel auf.
Bei Mangel
- Aminosäureintoleranz
- Allergie, z.B. gegen Sulfit
- Haarausfall
- Infertilität (Unfruchtbarkeit)
- Schwäche, Müdigkeit
- Erregung, Herzrhythmusstörungen (Tachykardie), Atemnot
- Juckreiz
- Zahnkaries
- Fetale Entwicklungsstörungen
- Verzögerte geistige Funktionen
- Nervosität oder therapeutisches Asthma
- Steinbildung in den Nieren
- Speiseröhrenkrebs
- Niedriger Harnsäurespiegel im Blut
- Nachtblindheit
Überdosierung
- Gelenkschmerzen
- Gelenkschwellung oder -deformation
- Erhöhte Atemfrequenz
- Leberschäden
- Tachykardie
- Gicht
- Bei übermäßiger Einnahme können Anämie sowie Skelett- und Muskelstörungen auftreten.
Tagesdosis: 0,05-0,25 mg
Menge in 100 Gramm Lebensmittel
- Es gibt viele Molybdänquellen wie Käse, Eigelb, Vollkorngetreide, Papaya.
- Erdnüsse: 0.043 mg
- Kakao: 0,073 mg
- Karpfen: 0.05 mg
- Getreide: 0.078 mg
- Kartoffeln: 0.08 mg
- Reis: 0.1 mg
- Erbsen: 0.1 mg
- Rotkohl: 0,12 mg
- Sojamehl: 0.18 mg
- Linsen: 0.19 mg
- Grüne Bohnen: 0,455 mg
- Blumenkohl, Hülsenfrüchte: zwischen 0.03-0.19
- Vollkorngetreide
- Knoblauch
- Innereien: zwischen 0.02-0.1 mg
Übersetzung aus dem Artikel der Universitäten über die Bedeutung von Vitaminen und ihre Krankheitsverursachung.