Vitamin D ist eine fettlösliche und speicherbare Vitaminart; es kann im Körper 2 bis 4 Monate gespeichert werden. Es ermöglicht die Speicherung von Kalzium und Kalium in den Knochen, hilft beim Wachstum, spielt eine Rolle gegen Müdigkeit und beim Schutz vor Krankheiten. Es erhöht die Verwertung der B-Vitamine.

Bei Vitamin-D-Mangel auftretende Beschwerden

  • Blutarmut, blasse Haut, Schwäche, Teilnahmslosigkeit, Appetitlosigkeit
  • Übelkeit, Schmerzen
  • Krumme Beine, Rachitis, X-Beine
  • Kugelgroße Schwellungen auf dem Brustkorb
  • Wachstumsverzögerung
  • Restless-Legs-Syndrom
  • Empfindlichkeit gegenüber Sonne, Kälteunverträglichkeit, Reizbarkeit
  • Muskelschwäche, Schwierigkeiten beim Treppensteigen, Krämpfe
  • Knochenschmerzen, Knochendeformation, Osteoporose
  • Zahnfehlstellungen und Verfall
  • Hörverlust, Lungenerkrankungen

Es tritt häufiger bei Frauen auf, die sich wenig im Freien aufhalten, viele Kinder geboren haben und nicht ausreichend von der Sonne profitieren können. Das typische Anzeichen von Osteomalazie sind Schmerzen im Skelett und Muskelschwäche; es gibt starke Schmerzen im Brustkorb, den Schultern, Hüften, Armen und Beinen, es kann sich ein Rundrücken entwickeln. Nach dem 70. Lebensjahr verschlechtert sich die Kalziumaufnahme sowohl bei Frauen als auch bei Männern; bei Frauen nimmt der Mineralverlust aus den Knochen mit der Abnahme von Östrogen ebenfalls zu. Eine unzureichende Vitamin-D-Zufuhr und wenig Sonneneinstrahlung führen ebenfalls zum Auftreten von Osteoporose.

Vitamin-D-Bedarf

Bei Erwachsenen beträgt der tägliche Vitamin-D-Bedarf etwa 200-400 IE (10 mcg). Eine tägliche Dosis über 1000 IE ist toxisch. Babys sollten ab den ersten Monaten Vitamin-D-Präparate in Tropfenform erhalten. Bei Personen, die wenig Sonne sehen, nicht genug Fisch und Milchprodukte zu sich nehmen und Vegetarier sind, steigt der Bedarf.

Vitamin-D-haltige Lebensmittel

Vitamin D ist in Obst und Gemüse nur in sehr geringen Mengen enthalten. In fettreichen Fischarten ist es in hohen Mengen vorhanden. Daneben enthalten auch Fleisch, Eigelb, Innereien, Trockenfrüchte (insbesondere Rosinen, Feigen, Datteln und Pflaumen), Hülsenfrüchte, Kürbiskerne, Bierhefe, Spinat, Weizenkeimöl, Rindfleisch, Petersilie, Mandeln und Erdnüsse Vitamin D.