Vitamin-A-Nahrungsquellen (Retinol-Äquivalent)

  • Leber (Rind) — 6 g: 9124 RE
  • Fischöl — 1 Esslöffel: 4080 RE
  • Eigelb — 1 groß: 97 RE
  • Cheddar-Käse — 2 g: 86 RE
  • Milch — 1 Tasse: 76 RE
  • Sahne — 1 Esslöffel: 63 RE
  • Gekochte Kichererbsen — 100 g: 39 RE

Beta-Carotin-Quellen

  • Süßkartoffel — 1 mittelgroß: 2487 RE
  • Karotte — 1 mittelgroß: 2025 RE
  • Brokkoli — 1 Tasse: 136 RE
  • Aprikose — 1 Stück: 92 RE

Retinol ist die Form von Vitamin A, die als Nahrung aufgenommen wird.

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin A enthalten? Es kommt häufiger in tierischen Lebensmitteln vor. Vor allem Fischöl und Leber, aber auch Niere, Milch, Eigelb, Weizen, Pilze, Hülsenfrüchte, Erdnüsse, Walnüsse, Mandeln, Aprikosen und Tomaten gehören zu den Vitamin-A-haltigen Lebensmitteln. Allerdings ist insbesondere in Karotten kein Vitamin A enthalten. Wenn man von den Vorteilen von Vitamin A spricht, denkt man zuerst an seine Auswirkungen auf die Augengesundheit. Vitamin A ist das erste entdeckte Vitamin.

Was ist Vitamin A – Welche Vitamine A gibt es?

Vitamin A ist ein fettlöslicher Stoff, der natürlich in zwei verschiedenen Formen vorkommt. Die eine ist Retinol, ein fertiger Nährstoff, der nur in tierischen Nahrungsquellen vorkommt.

Die andere ist die Pro-Vitamin-Form, bekannt als Carotin, das nur bei Bedarf in Retinol umgewandelt wird. Dieses ist sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Nahrungsquellen enthalten.

Was sind die Vorteile von Vitamin A?

Dieses Vitamin ist ein essentieller Nährstoff für die Erhaltung der Augengesundheit. Es ist wirksam gegen Nachtblindheit und gehört zu den Vorteilen von Vitamin A, dass es bei der Behandlung vieler Augenerkrankungen hilft.

Ihr Körper benötigt diesen Mikronährstoff auch für die Bildung und Erhaltung von Haut, Haaren, Zähnen und Knochen.

Zu den Vorteilen von Vitamin A gehört auch seine schützende Wirkung gegen Infektionen, weshalb es auch als "Anti-Infektions-Vitamin" bekannt ist. Es stärkt nämlich das natürliche Abwehrsystem des Körpers, indem es die Produktion von weißen Blutkörperchen (T-Zellen) und Antikörpern erhöht.

Vitamin-A-haltige Lebensmittel:

Vitamin-A-Quellen: Die fertige Form ist in tierischen Quellen wie Leber, Fischöl, Eiern und Milch enthalten. Der Pro-Vitamin-Typ ist in gelbem und grünem Gemüse, einschließlich Brokkoli, Karotten, Paprika, Kürbis, sowie in gelbem Obst vorhanden.

Vitamin A ist hitze- und kochbeständig. Gegen ultraviolette Strahlen ist es jedoch unbeständig und sollte daher in einer farbigen Flasche aufbewahrt werden.

Was sind die Symptome eines Vitamin-A-Mangels?

Vitamin A wird in der Leber gespeichert, und wenn die Aufnahme von Retinol oder Carotin niedrig ist, nutzt der Körper es aus dieser Quelle. Daher tritt ein Mangel kurzfristig nicht auf. Da die Aufnahme dieser Substanz jedoch von der Anwesenheit von Fett abhängt, kann jedes Problem mit der Fettaufnahme zu einem Mangel führen.

Ein Vitamin-A-Mangel kann aufgrund von Hornhautschäden im Auge zu Sehstörungen wie Nachtblindheit führen. Es treten Augenringe auf. Da der Mangel das Immunsystem schwächt, verringert sich auch die Fähigkeit des Körpers, Infektionen zu bekämpfen. Eine externe Ergänzung von Vitamin A ist nicht gesund, es sollte über die Nahrung aufgenommen werden. Bei Rauchern und Trinkern wird ein Mangel beobachtet. Bei Vitamin-A-Mangel ist bekannt, dass die Entstehung von Krebs in den Atemwegen, der Speiseröhre, dem Magen, der Prostata, der Brust und der Lunge zunimmt.

Schäden durch einen Vitamin-A-Überschuss:

Bei kontinuierlicher Anwendung in hohen Dosen treten die schädlichen Auswirkungen von Vitamin A auf. Ein Vitamin-A-Überschuss verursacht Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Haarausfall, trockene Haut, Leberprobleme und riskierte Geburten. Schwangere Frauen sollten die vom Arzt empfohlene Dosis einhalten.

Ein Vitamin-A-Überschuss lässt sich am einfachsten an der Gelbfärbung der Haut und der Handflächen erkennen.

Vitamin-A-Präparate sollten nicht zusammen mit Aknemedikamenten eingenommen werden.

Vitamin-A-Dosierung:

Vitamin-A-Anwendung: Der RDA-Wert (Empfohlene Tagesdosis) beträgt täglich 4.000-5.000 IE. Für Beta-Carotin gibt es keinen offiziellen RDA-Wert, aber 10.000 bis 15.000 IE entsprechen dem RDA-Wert. Größere Mengen dieser Substanz können toxische Nebenwirkungen wie Knochenschmerzen, Haarausfall, Schwäche und Kopfschmerzen verursachen, und Dosen über 15.000 IE täglich sollten nur unter absoluter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden.

Damit die Vorteile von Vitamin A effektiv sichtbar werden, muss es zusammen mit den Mineralstoffen Zink, Calcium, Phosphor und den Vitaminen C, D, E und B eingenommen werden. Ein Überschuss an Vitamin A ist wie Vitamin D toxisch. Für diejenigen, die sich fragen, warum in Karotten kein Vitamin A enthalten ist: Karotten enthalten kein Vitamin A, sondern Carotin, und Carotin wird im Dünndarm und in der Leber in Vitamin A umgewandelt.