Rosenkohl (Brassica oleracea Gemmifera) ist eine Gemüseart aus der Familie der Brassicaceae (Kreuzblütler), die kleine, knollenförmige und dicke, mehrschichtige Blätter hat. Es ist ein weiteres Wintergemüse, von dem man annimmt, dass es wie Brokkoli das Risiko verringert, an Krebs zu erkranken. Die Pflanze, deren Herkunftsland unbekannt ist, wird in den USA und Europa weit verbreitet angebaut; auch in der Türkei hat der Anbau begonnen, und das Gemüse wird in der Bevölkerung nach und nach bekannter.
Rosenkohl, eine einjährige krautige Pflanze, ähnelt im Keimlingsstadium sehr dem Kohl. Dann wächst sein Stängel bis zu 60-90 cm hoch; an dem Stängel wachsen große, dunkelgrüne Blätter mit weißen Adern an dicken Stielen. Die Knospen, die aus den Achseln dieser Blätter austreiben, verwandeln sich in kleine, runde Köpfchen. Die Köpfchen, die an Miniaturkohlköpfe erinnern und einen scharfen Geruch haben, sind fest geschlossen, werden etwa so groß wie eine Walnuss und werden als Gemüse verzehrt.
Er ist reich an Vitamin C; 100 Gramm roher Rosenkohl enthalten 63 Kalorien. Um den täglichen Vitamin-C-Bedarf zu decken, reichen 150 Gramm des Gemüses aus.
Sein Erfolg beim Schutz vor Krankheiten: Es wird berichtet, dass er Dickdarmkrebszellen um 47-52 % und Lungenkrebs um 27-67 % hemmt. Er ist eine wichtige Quelle für Antioxidantien für die Gesundheit von Haut und Haar; seine Funktionen sind dieselben wie bei Kohl und anderen Lebensmitteln dieser Gruppe.
Nährwerte (100g)
- Kohlenhydrate: 5 g
- Protein: 4 g
- Fett: 0,5 g
- Kalzium: 30 mg
- Eisen: 1 mg
- Karotin: 1 mg (Antioxidans)
- Vitamin B1: 0,12 mg
- Vitamin B2: 0,12 mg
- Vitamin C: 150 mg